Reise in die Toskana

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La dolce vita - „Das süße Leben“. Offensichtlich wissen die Italiener ja mehr als alle anderen, wie man dieses ganz besondere Lebensgefühl zelebriert. Wer Italien besucht, taucht in eine äußerst gastfreundliche, lebensfrohe Welt ein. Besonders jetzt, nach der Corona-Krise, welche das Land schwer getroffen hat, spürt man eine offene, lebensbejahende Stimmung. Italien ist zurück - leidenschaftlicher als je zuvor!

Die Planung - Reisen zu Coronazeiten

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Eigentlich hatten wir diese Italien-Reise für April 2020 gebucht. Aus den bekannten Gründen konnte der Urlaub nicht stattfinden. Wir waren uns nicht sicher, ob wir dieses Jahr überhaupt noch wegfahren sollten, da sich die Lage aber sehr entspannt hat, es immer mehr Informationen zu Covid-19 gibt und gerade Italien gute Maßnahmen und viel Kontrolle hat, wollten wir das Land doch bereisen. Wir behielten uns aber vor, die Hotels spontan zu buchen, außerhalb der Städte und immer flexibel zu bleiben.


Wir behielten also die Coronazahlen im Auge, buchten kleine Unterkünfte in Italien. Fernab der Massen. In touristischen Gegenden hielten wir mehr als genug Abstand, dazu waren wirklich fast alle Menschen denen wir begegnet sind sehr rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst! Außerdem haben die Hotels und Städte die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie wirklich sehr, sehr gut umgesetzt! 

Aber nun zur eigentlichen Reise und unserer Route bis hinunter in die Toskana! 


Spontan in Würzburg

Wir starteten im Norden Deutschlands und fuhren erstmal so weit, wie wir an diesem Tag im August kamen - und das war bis Würzburg. Dort fanden wir spontan im Internet kurz vor Ankunft ein gutes Hotel, das GHOTEL Hotel & Living Würzburg. Da es super zentral liegt, hatten wir Zeit die Stadt ein wenig zu erkunden und uns bei „La Rustica“ schonmal kulinarisch auf Italien einzustimmen! Die Pizza und Pasta dort sind super lecker! Wenn man in Würzburg ist, sollte ein Besuch der alten Mainbrücke drin sein! Dort gibt es gute Weine und gratis Ausblick! 


Nach dem kurzen Aufenthalt in Würzburg ging es wieder auf die Autobahn - schließlich wollten wir nach Italien. Während der Fahrt überlegten wir - sollte der nächste Stopp im Allgäu, in Österreich oder schon in Südtirol liegen? Schließlich legten wir uns fest - und buchten für zwei Nächte ein kleines Hotel in den Bergen über dem Kalterer See in der Nähe von Bozen. Eine gute Wahl! Der ->"Tannhof" hat einen mega Ausblick, einen Pool zur Abkühlung und die Nähe zu den Dolomiten! 

Naturdenkmal Karersee

Einen Ausflug in die Dolomiten und zu einem See wollten wir gerne machen: den Karersee konnten wir von Kalten aus recht gut und innerhalb einer Stunde mit dem Auto erreichen. Schon von der Straße aus hat man einen super Blick auf den ultragrünen See. Parkplätze gibt es ausreichend in der Nähe. Wir parkten aber etwas weiter weg am ->Sessellift Paolina von dort kann man entspannt in ca. 30 Minuten zum See wandern. Diese Route ist auch für unerfahrene, untrainierte Sportskanonen zu meistern. 

Der Karersee liegt am Fuße des Latemarmassivs der Dolomiten in Südtirol und steht unter Schutz. Der See hat spektakuläre grüne Farben und ist glasklar! Das lädt natürlich dazu ein, dass man in das kühle Nass springen möchte - darf man aber nicht! Und das ist auch gut so - denn der See ist ein Naturdenkmal und soll so schön unberührt bleiben. 

 

Wenn man nach der Wanderung zum See noch die Kraft hat und am Parkplatz angekommen ist, kann man sich mit dem Panoramasessellift Paolina hoch zur Paolinahütte fahren lassen. Die Fahrt und die Aussicht auf das Bergmassiv sind spektakulär. 

Karerseestraße 165 - Via Carezza 165 I-39056 Welschnofen Nova Levante Dolomiten Südtirol Italien

Kosten für die Auf - und Abfahrt ca. 15€ p.P. 


Gardasee

 

Nächstes Ziel war Garda am Gardasee. Das Hotel „Skypool Hotel Sole Garda“ liegt im Zentrum und es ist wirklich ein kleines Juwel! Auf dem Dach des Hotels gibt es einen herrlichen Pool mit Aussicht, die Zimmer sind renoviert, es gibt einen großen Balkon und sehr freundliche Mitarbeiter. 


Der Gardasee an sich ist sehr schön, man findet zahlreiche Restaurants am Wasser, Sirmione mit der Festung ist beeindruckend und ich empfehle eine Fahrt mit der Fähre z.B. nach Limone, Sirmione oder in einen anderen Ort am See. In Sirmione gibt es das größte und leckerste Eis, die Sorte Limoncello ist ein Genuss!! Mmhhh..  

Und es stimmt schon, eigentlich befindet man sich in Italien, aber am Gardasee findet fast alles auf Deutsch statt. Das war für uns ein bisschen enttäuschend, denn wir finden andere Sprachen, Traditionen und eben das für uns Unbekannte so spannend. Eigentlich ist das ist der Grund, warum wir gerne andere Länder besuchen. Gardasee ja, wunderschön, zum schwimmen und relaxen, bummeln, die süßen Städtchen am Ufer - aber für uns etwas zu touristisch und deutsch um länger zu bleiben. 

Bestes Eis in Sirmione - Limoncello
Bestes Eis in Sirmione - Limoncello
Unser Hotel mit richtig cooler Aussicht, Bar und Glaswand - Pool!
Unser Hotel mit richtig cooler Aussicht, Bar und Glaswand - Pool!

Verona - Wo sind Romeo und Julia?

Vom Gardasee aus ging es dann direkt nach Verona, dort konnten wir super lecker zu Mittag essen und die Stadt ein wenig erkunden, bevor es weiter nach Florenz ging. 
Verona hat uns sehr gut gefallen! Die alten Häuser, Brücken und die vielen Balkone! Traumhaft. 

 

Shakespeare hat Romeo und Julia in Verona unsterblich gemacht, der Stadt den Tourismus geschenkt. Obwohl er selbst nie in Italien war, hat er sich an zwei aristokratischen, in Reichtum schwelgenden Familien aus Verona orientiert. Das Haus der Julia stammt wirklich aus dem 14. Jahrhundert, der Balkon allerdings ist unromantischer Fake - ein alter Sarkophag, der um 1930 an einen Stall gezimmert wurde, weil die Veronesen es leid waren, Fremden immer wieder zu erklären, dass es keinen Romeo und keine Julia gab und die Geschichte einfach aus Shakespeares Fantasie & Feder stammt. 

 

Sehr leckere Pizza und Pasta gibt es bei Little Italy, Vicolo Crocioni 6, 37121 Verona 

Florenz, Kunst und die Medici

In der Nähe von Florenz haben wir durch Zufall eine wunderschöne kleine Pension gefunden. In den Olivenbaumhainen gelegen, mit unglaublichem Blick auf die Hauptstadt der Toskana - Florenz, die Stadt, die sich den Glanz und die Faszination der Vergangenheit bis heute bewahrt hat! 

 

Als kleiner Geschichtsfan interessiert mich immer auch der Hintergrund und die Historie von Orten, Gegenständen oder auch Familien: Als Florenz um 1530 die Herrschaft als Großherzogtum über die gesamte Toskana bekam, regierten die Medici bereits seit 100 Jahren. Unter ihnen erlebte Florenz seine Blütezeit und wurde zu einem wichtigen kulturellen Zentrum von Europa. Die Medici handelten mit Textilien, erlangten dadurch großen Reichtum. Sie gründeten ein erstes Bankensystem, gingen bedeutende Verbindungen ein, prägten die Renaissance in Florenz. Die Familie Medici war zwar skrupellos, kaltblütig - aber der Kunst sehr zugewandt und kulturell spendabel. Sie ließen zahlreiche architektonisch bedeutsame Bauwerke errichten, förderten Künstler, darunter Michelangelo, Botticelli und Donatello. Aus der Familie gingen drei Päpste, zwei Königinnen von Frankreich und die Großherzöge der  Toskana hervor. 1737 übergeben die Medici die Toskana an die österreichischen Habsburger - sang und klanglos endete die Ära Medici. 

 

Unbedingt besuchen sollte man den Piazzale Michelangelo, von dort hat man einen sagenhaften Blick über die Stadt. Zu Fuß kann man fast alles erreichen, aber das ist schon sportlich :) Dennoch empfehle ich, dass man die Spaziergänge in Florenz genießt und sich alles in Ruhe anschaut! Wir werden nochmal wiederkommen, um noch einige Kunstmuseen anzuschauen, wie die Galleria degli Uffizie, Galleria Accademia uvm. Dafür war es während unserer Reise in den Sommerferien viel zu heiß und auch zu voll. 

Wir haben uns durch die Straßen treiben lassen, die Architektur genossen und das Dolce Vita auf uns wirken lassen.  

Es gibt viele Villen der Medici, in denen man noch heute das Ausmaß ihres Reichtums und ihres Einflusses bestaunen kann. Vor Florenz liegt zum Beispiel die wunderschöne Medici Villa La Petraia mit unglaublichem Garten und einem Museum. 

Eine weitere, aufgrund ihres Gartens sehenswerte Villa in der Nähe, ist die Villa Medici von Castello. Sie wurde im 14 Jahrhundert erbaut und besitzt einen beispiellosen Garten für Italien. Die Medici bauten leidenschaftlich gerne Zitrusfrüchte an. Der Garten kann besucht werden, es lohnt sich! Die Villa selbst kann nicht betreten werden und beherbergt heute die älteste Sprachgesellschaft, die Accademia della Crusca, die sich dem Studium und Erhalt der italienischen Sprache verschrieben hat. 

 

Via della Petraia 40, 50141 Florenz (Villa Petraia)

Via di Castello 44, 50141 Florenz (Villa Medici Castello) 

Der Garten der Villa Medici von Castello
Der Garten der Villa Medici von Castello
Ich glaube, dass ich auch leidenschaftlich gerne Zitrusfrüchte anbauen würde! ;)
Ich glaube, dass ich auch leidenschaftlich gerne Zitrusfrüchte anbauen würde! ;)

Die Pensione Bencistá

Achtung, jetzt folgt Werbung aus Leidenschaft! ♥ Unsere Unterkunft in der Nähe von Florenz war die

->Pensione Bencista in Fiesole. Sie liegt umsäumt von Olivenbäumen, Zypressen und Gärten in den Hügeln von Florenz. Das Haus aus dem 14. Jahrhundert wird seit 1925 als Pension genutzt, nachdem es ursprünglich von vielen wohlhabenden Florentiner Familien genutzt wurde und dann über 150 Jahre lang ein Kloster war. Die jetzige Familie führt die Pension seit fast 100 Jahren, nachdem sie das Haus dem schweizer Künstler Arnold Böcklin abgekauft hat.

Das Frühstück und Abendessen wird auf der herrlichen Terrasse mit Blick auf Florenz eingenommen, die Zutaten kommen aus dem eigenen Garten oder von örtlichen Händlern. Abends gibt es eine vegetarische und fleischhaltige Variante und köstliche Weine aus der Toskana. Die vegetarische Lasagne war ein Traum! 

Via Benedetto Maiano 4, 50014 Fiesole, Fl, Italien 

Die Pensione Bencistà in Fiesole
Die Pensione Bencistà in Fiesole
Rechts sieht man die Terrasse für Frühstück und Abendessen , in der Ferne ist Florenz zu sehen.
Rechts sieht man die Terrasse für Frühstück und Abendessen , in der Ferne ist Florenz zu sehen.
Blick aus unserem Zimmer, direkt auf die Olivenbäume und dahinter Florenz
Blick aus unserem Zimmer, direkt auf die Olivenbäume und dahinter Florenz

San Gimignano, Volterra & Siena

Dieser Tag war besonders schön - es ging quer durch die Toskana in Richtung Siena. Auf dem Weg dorthin machten wir halt in San Gimignano. Die Stadt ist aufgrund seiner vielen Türme bekannt als das Manhattan des Mittelalters. Der mittelalterliche Stadtkern ist wunderschön! Einen schönen blick hat man von etwas weiter weg - irgendwo vom Straßenrand.

 

San Gimignano war das Manhatten des Mittelalters, die Türme sind schon aus der Ferne zu sehen
San Gimignano war das Manhatten des Mittelalters, die Türme sind schon aus der Ferne zu sehen

Nächster Stopp war das interessante Volterra. Bekannt ist der Name einigen vielleicht durch die Twilight Saga, um den Vampir Edward und seine Bella. Obwohl die Dreharbeiten dort nie stattgefunden haben. 

 

Aber aus ganz anderen Gründen kommt an diesem Tag mal wieder der kleine Hobby-Historiker in mir hervor: Uns interessiert die lange Geschichte auf die Volterra zurückblicken kann - es gehörte zu der antiken Landschaft Etrurien (heutige Toskana, Teile von Latium und Umbrien).

Bereits lange vor Christus gründeten die Etrusker aus Mittelitalien, ein bedeutendes Volk im Mittelmeerraum, mehrere Städte - Ausgrabungen förderten zutage, dass sie recht feierfreudig waren, regelmäßige Gelage starteten, das Buffet erfanden, den Feminismus lebten und auch in Übersee aktives Handelsgeschick bewiesen. Ein wichtiges Museum dort ist das Museo Etrusco Guarnacci, die dort ausgestellten Stücke eines Gelehrten des 18. Jahrhunderts erzählen viel über das Leben und die Zivilisation der Etrusker. Sehr interessant für alle Hobby - Etruskologen ;)  

Volterra ist ein geschichtliches Highlight
Volterra ist ein geschichtliches Highlight

Natürlich haben wir auch Siena einen Besuch abgestattet. 
Die Stadt liegt eingebettet in eine malerische Hügellandschaft und punktet mit einer entzückenden Altstadt, die seit 1995 zum UNESCO Welterbe gehört. Siena war schon während des Mittelalters eine bedeutende Stadt und das kann man förmlich spüren, wenn man durch die engen Straßen wandert, die mächtigen Bauten anschaut und sich bei feinem Gebäck wie z.B. Ricciarelli oder Cantuccini mit einem süßen Glas Vin Santo in einer alten Gasse zurücklehnt. 

Sienas Altstadt - Piazza del Campo
Sienas Altstadt - Piazza del Campo

Rückreise über Modena, Pavia & Monza

Auch wenn man sich dagegen sträubt, es nützt nichts und man muss wohl oder übel die Rückreise antreten. Die kann man dann natürlich noch mit einigen interessanten Zwischenstopps spicken, so das man gar nicht merkt, wie man sich langsam, aber sicher der Heimat nähert! 

So kam es, dass unser erster Stopp in der berühmten Stadt Modena lag. Modena ist bekannt für den Opernsänger Luciano Pavarotti, für Enzo Ferrari, Lamborghini und natürlich den leckeren Balsamico Essig. 
Das Ferrari Museum ist ganz nett, es zeigt Ferraris von früher, die Geschichte und die Technik. 
Ich musste natürlich unbedingt auch der Statue von Luciano Pavarotti vor dem Opernhaus einen Besuch abstatten und Balsamico kaufen! Uns hat Modena sehr gut gefallen, wir haben uns noch den Dom angesehen und sind ein wenig durch die hübschen Straßen gelaufen. 


Nächster halt war Pavia in der Lombardei, mit einer Übernachtung. Wir haben in der kleinen Stadt nahe Mailand ein sehr hübsches Hotel gefunden. Die Zimmer des -> Arnaboldi Palace haben super hohe Decken, pompöse Badezimmer und fantastische Gemälde an den Wänden. Das Frühstück ist sehr gut, die Terrasse wunderschön und man fühlt sich einfach in der Zeit zurückversetzt! Pavia selbst hat eine schöne Innenstadt, viele Restaurants und Bars. 

 

Unser Zimmer. Hier residierten wir tatsächlich wie die Medici.
Unser Zimmer. Hier residierten wir tatsächlich wie die Medici.
Auch das Frühstück im Saal war ausgezeichnet.
Auch das Frühstück im Saal war ausgezeichnet.

Schließlich machten wir uns einmal quer durch Mailand auf den Weg nach Monza - zur berühmten Rennstrecke der Formel1. Seit 1922 ist der ->Autodromo Nazionale di Monza Austragungsort des „Großen Preises von Italien“. Auf einer kleinen Führung durften wir mitten auf der Rennstrecke fahren, aussteigen und Fotos machen. 

Monza selbst ist wunderschön! Der Dom von Monza stammt aus dem 13. bzw. 14. Jahrhundert und ist einer der schönsten! Im Dom befindet sich die Eiserne Krone, die Königskrone der Langobarden. Teile von ihr wurden sehr wahrscheinlich in der Völkerwanderungszeit um 500 / 800 angefertigt und seit dem 8. Jahrhundert ist die Eiserne Krone das Symbol königlicher Macht.
Ein bekannter Träger dieser Krone war Napoleon Bonaparte. Er wurde 5 Monate nachdem er sich in Notre Dame selbst zum Kaiser gekrönt hatte, mit der Eisernen Krone auch in Mailand zum Kaiser von Italien gekrönt. 


Letzter Halt: Zürich

Die endgültig letzen Nächte unserer wunderschönen Reise verbrachten wir schließlich in Zürich. Nachdem wir unter anderem auch durch den spannenden 17 Kilometer langen Gotthard - Basistunnel gefahren sind, fanden wir unser Hotel mitten in der Innenstadt recht schnell. Und schon ging es los und wir entdeckten endlich Zürich, von dem wir tatsächlich bisher nur den Flughafen kannten. 

Wunderschönes Zürich vom Lindenhof aus gesehen
Wunderschönes Zürich vom Lindenhof aus gesehen
Verliebt in Zürich
Verliebt in Zürich

Dass die Schweiz teuer ist, dass ist kein Geheimnis mehr! Es ist preislich alles wirklich sehr hoch, darauf muss man sich einstellen. Für zwei Personen zahlt man für ein kleines Mittagessen beispielsweise 50€, ein Fondue Abendessen schlägt mit 100€ zu Buche. Eine Pizza Margharita kostet im Durchschnitt ca. 15€, ein Cappucino 4,50€, Bier 6€, ein Döner 9€. 


Also nach dem Motto: "Egal, Zürich ist nur einmal im Jahr!" Ran ans Fondue und Schweizer Käse genießen! Am besten geht das im Restaurant „Adler‘s Swiss Chuchi“. Es gibt verschiedene Fondues - wir gönnten uns das recht milde Fondue moitié-moitié mit Gruyère und Vacherin Fribourgeois. Sehr lecker und sehr traditionell!    

Adler´s Swiss Chuchi, Rosengasse 10, 8001 Zürich (Im Hotel Adler)

Fondue moitié-moitié - leckerer Schweizer Käse trifft auf Gemüse und Brot
Fondue moitié-moitié - leckerer Schweizer Käse trifft auf Gemüse und Brot
Auch Schweizer Cafés sind recht hübsch und es gibt viele leckere Sachen auf der Karte
Auch Schweizer Cafés sind recht hübsch und es gibt viele leckere Sachen auf der Karte

Zürich hat enge kleine Gassen und tolle Häuser, der Zürichsee liegt klar und sauber vor der Tür. Es macht einfach Spaß, die Stadt zu erkunden, bei Läderach oder Sprüngli Schoggi zu kaufen, am Ufer zu sitzen und die Altstadtstraßen entlang zu flanieren. 
Vom Lindenhof (Münsterhof-Brunnen) hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt, die Kirchen und vieles mehr! Ich denke, dass man sich in Zürich gar nicht richtig verlaufen kann, den Stadtführer sollte man also in der Tasche lassen und ganz entspannt alles abflanieren. Entweder man landet am Zürichsee, an einer der Kirchen und Plätze, am Limmat oder bei einem Chocolatier :) 

Altstadtgassen im Züricher Zentrum
Altstadtgassen im Züricher Zentrum

Unsere erste Reise 2020 ist also vorbei, alles war anders als geplant und auch in Zukunft wird das Reisen verändert sein. Hoffentlich. Wir haben auf der ganzen Welt schon zu viele Spuren des Massentourismus gesehen und wünschen uns, dass sich etwas ändert. Ein entschleunigteres Reisen, mehr Respekt, mehr Verantwortung, Wertschätzung - den Menschen, der Natur und den Ländern gegenüber. Nicht immer billiger. Reisen mit „Weltbewusstsein“, ein Begriff, den schon Alexander von Humboldt prägte und den wir uns wieder und wieder vor Augen führen sollten. 
Auf dieser Reise haben wir die wunderschöne Natur Südtirols, der Toskana und der Schweiz entdecken dürfen, das alte Italien kennengelernt, sind in die Geschichte eingetaucht, konnten so viel lernen, so viel erleben und herzliche Menschen treffen...  ♥ 

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